I - Gemeinsame religiose Wurzeln

1. SANKT KORBINIAN

Korbinian (ca. 700 bis ca. 730) wurde in der Nähe von Paris geboren. Nachdem er Bischof geworden war, hielt er sich um 724, auf dem Rückweg seiner zweiten Romreise, in Bayern auf. Er gründete dort in Weihenstephan eine religiöse Gemeinschaft, unweit von Freising, dessen erster Bischof er wurde. Nach seinem Tod im Jahre 768 wurden Korbinians sterbliche Überreste von Meran nach Freising überführt, wo er wunschgemäß beerdigt wurde. Die Vita, die ihm Arbeo, sein Nachfolger auf dem Bischofssitz von Freising, widmete, förderte seine Verehrung, die ihn mit Emmeram und Leonhard zu einem der populärsten Heiligen Bayerns machte.
© 2006, Montgelas-Gesellschaft zur Förderung der bayerisch-französischen Zusammenarbeit e.V.; München/Paris; ISBN: 3-939395-01-3

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